Leitung

Mein Name ist Karin Gradl und ich bin seit Oktober 2009 als Einrichtungsleitung im Haus für Kinder – St. Nikolaus tätig. Ich lebe mit meiner Familie in Raubling.

Bereits seit dem Herbst 2001, nach der Elternzeit, arbeite ich als Erzieherin in wechselnden Gruppen in Pfraundorf und habe daher die Entwicklung des Hauses von einem dreigruppigen, klassischen „Vormittags-Kindergarten“ zu einer dreigruppigen Tages-stätte mit Kleinkindgruppen miterlebt und begleitet.

Auf die Leitungstätigkeit habe ich mich 2007/2008 durch einen berufsbegleitenden Lehrgang zur FachwirtIn Erziehungswesen KA vorbereitet. Um auch die Entwicklung unserer Kleinkindgruppen professionell begleiten und gestalten zu können, habe ich an der „Qualifizierungskampagne für pädagogische Fachkräfte in Kin-dertageseinrichtungen mit Kindern unter 3 Jahren“ (QUAKA) von Juli 2010 bis Juli 2011 teilgenommen. Von April 2015 bis Mai 2016 legte ich eine Zertifizierte Weiterbildung am Institut für Bildung und Beratung des Caritasverbandes München zur Fachpädagogin für Bildung und Beratung ab.

Die weitreichenden Veränderungen der letzten Jahre haben es notwendig gemacht, sich immer wieder auf neue Rahmenbedingungen und veränderte Erwartungen einzulassen und trotzdem eine echte, authentische Linie in der Einrichtung zu bewahren.

Unerlässlich dabei ist für mich der Blick auf das Kind, auf seine Bedürfnisse, auf seine Interessen, auf seine Persönlichkeit und auch auf seinen Hintergrund. Es gibt eine Vielzahl von Programmen und Förderangeboten, jedoch dürfen wir auch als pädagogische Fachkräfte darauf vertrauen, dass das Kind selbst entscheidend an seinem eigenen Lernen Anteil hat, es für sich gestaltet und wir es dabei wohlwollend und zutrauend begleiten dürfen. Als Grundlage für jedes Lernen gilt in jedem Fall eine vertrauensvolle, kontinuierliche und zugewandte Beziehung bzw. Bindung zum Kind. Nur in einer stimmigen, vertrauensvollen Atmosphäre, wird das Kind die Möglichkeiten, die die Einrichtung und das pädagogische Personal ihm bieten, auch im Rahmen seiner Sicht auf die Welt annehmen und neue Impulse herausfordern.

„Die Aufgabe der Umgebung ist nicht, das Kind zu formen – sondern ihm zu erlauben, sich zu offenbaren.“ (Maria Montessori)